King Kong gegen Godzilla ist auch einer dieser Filme, die nicht nur Godzilla-Fans Riesenspaß machen, sondern ganz allgemein ein idealer Trash-Party-Hit. Er ist rasant, hat keinerlei Längen und von Anfang bis Ende immer wieder furiose Monsteraction zu bieten. Dabei gehören die Kämpfe von Godzilla gegen den außerirdischen Stahlgiganten Mecha-Godzilla zum gewaltigsten und mitreißendsten, was die japanischen Monster-Macher je produziert haben. Und auch die Sequenz, in der der schwer verwundete Godzilla sich auf seiner Insel mit der entfesselten Energie eines Gewittersturms auflädt, sind für Fans einfach unvergesslich.
Das Tüpfelchen auf dem I stellt außerdem die geniale deutsche Synchronisation dar, die an guten Sprechern und ironischem Witz kaum zu toppen sein dürfte (so weit ich weiß, war Altmeister Rainer Brand dafür verantwortlich). Die deutschen Verleiher konnten es sich allerdings nicht verkneifen, den Mecha-Godzilla in King Kong umzutaufen - ein Name, der wohl mehr Kasse versprach. Immerhin ist dieser Streifen aber fast der einzige, von Constantin vertriebene, Godzilla-Film der den Namen seines berühmten Monsters auch im Titel trägt. "Frankenstein gegen King Kong" wäre dann aber wohl auch ein zu großer Etikettenschwindel gewesen
Wer 80-Minuten lang in die Welt der affenartigen Außerirdischen, Riesenmonster und gigantischen Roboter eintauchen möchte, findet bei diesem Film definitiv seine Erfüllung. Der knuffige Weltenretter Godzilla hat nie mehr Spaß gemacht !
Sein alter M;onster-Kumpel Anguilas, der sich ebenso plötzlich vor ihm aus dem Boden wühlt, muß nach heftigem Kampf mit gebrochenem Kiefer schleunigst das Weite suchen. Kurz: Die Sache stinkt! Nach dem Kampf findet Masahiko denn auch ein seltsames Stück Metall das er zu Professor Miyajima bringt. Dieser stellt fest, dass es sich um Weltraum-Titanium handelt!
Als Godzilla beginnt, die Hafenanlagen Tokios in ein Flammenmeer zu verwandeln, taucht plötzlich ein zweiter Godzilla auf und stellt sich dem anderen zum Kampf. Nach heftigem Gefecht zeigt der aggressive Godzilla sein wahres Gesicht: Es handelt sich um einen riesigen Roboter, der von Außeridischen erschaffen wurde. Als die beiden Giganten ihre Strahlen aufeinander prallen lassen, stürzt Godzilla verletzt ins Meer und der außerirdische King Kong muß beschädigt zurück zur Basis.
Dr. Wagura hat inzwischen herausgefunden dass die kleine Statue bei Sonnenaufgang vor dem Schrein der Azumi in Okinawa stehen muß, um die Menschheit zu retten. Keisuke und Saeko begeben sich per Schiff dorthin und werden erneut von einem Dieb überascht, der sich nach heftigem Kampf als affengesichtiger Außerirdischer entpuppt! Von einem geheimnisvollen Fremden erschossen, stützt er mit der Statue ins Meer - was für ein Glück für die Menschheit, dass es sich nur um eine Kopie handelte. Auf Okinawa sind inzwischen Professor Miyajima, seine Tochter und Masahiko von den Außerirdischen gefangengenommen worden. Die Affen-Aliens benötigen die Hilfe des Professors bei der Reparatur ihres Roboters. Keisuke, der die anderen sucht, fällt in der Höhle ebenfalls den Außeridischen in die Hände, wird aber von dem Geheimnisvollen Schützen gerettet, der sich als Interpolagent Namara entpuppt. Es gelingt ihnen, auch die andere Gefangenen zu befreien und nach einem kurzen Scharmützel kann die Statue vor dem Schrein platziert werden.Tatsächlich geht die Sonne als Luftspiegelung im Westen auf, ein Energiestrahl aus den Augen der Statue befreit das Monster King Seesar und die Gesänge der Azumio-Prinzessin erwecken ihn zum Leben. Inzwischen ist King Kong gestartet und greift den Retter der Azumi an, der der außeridischen Kampfmaschine nicht gewachsen ist. Zum Glück kommt Godzilla zu Hilfe, der sich auf einer Insel im Gewitter mit neuer Energie aufgelden hat. Namara und die anderen haben inzwischen die Alienbasis gestürmt und können nach kurzer Niederlage King Kongs Kontrollzentrum zerstören. Godzilla zerlegt den Riesenrobot in seine Einzelteile und King Seezar zieht sich wieder in den Felsen zurück - die Menschheit ist wieder einmal gerettet.
Schon ein Jahr später tauchte der Mechanische Godzilla unter der Regie der Monster-Legende Ishiro Honda noch einmal in "Die Brut des Teufels auf".
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