Der erste, der schönste, der gewaltigste, der (objektiv) beste! Vor mehr als 50 Jahren, stampfte er zum ersten mal über die Kinoleinwände und äscherte mit seinem atomaren Strahl ganz Tokyo ein! Keine Waffe ist der Bestie gewachsen, nichts kann ihn stoppen.
Mit Trash hat dieser ernste und dramatische Film eigentlich nichts zu tun - auch
wenn er durchaus unfreiwillig komische Momente hat. Wie bei King Kong handelt es
sich bei dem ersten Godzilla-Film um einen sehr aufwändigen und teuren Film
mit erstklassigen Schauspielern und einer überwältigenden Bildsprache.
Wenn man den Film sieht, kann man es kaum glauben, dass aus diesem Charakter
dereinst der Retter Menschheit vor grellbunten Bedrohungen aus dem Weltall
werden soll.
In der US-Fassung wurde viel übrigens viel um- und herausgeschnitten, dafür
wurden neue Szenen mit Perry Mason-Darsteller Raymond Burr gedreht, der die
Ereignisse des Film als Reporter Steve Martin (!) kommentiert. Bei der in
Deutschland gelaufenen Fassung handelt es sich um eine gekürzte und damit
spannendere Version des japanischen Originals - auch wenn immer wieder billige
TV-Zeitschriften behaupten, in der deutschen Fassung würde Burr mitspielen. Die
deutsche DVD ist gegenüber der alten Kinofassung leider gekürzt.